Angela     da     Luce

 

ICH LEBE FÜR MEINE AUFGABE, ICH LIEBE ALLES DARAN.

Allen Angriffen auf mein Leben von Geburt an, sei es durch andere Menschen oder durch eine schwere Krankheit, die ich viel zu lange mit mir trug, halte ich stand: Ich will leben! Für mich, für die Menschen und meine Aufgaben, die ich erfülle. 

Obwohl ich bereits bei meiner Geburt auf dem höchsten Punkt meines Bewusstseins schwang, wurde mir diese Frequenz immer weiter genommen – bis zu meinem  siebten Lebensjahr war ich so vollgefüttert mit erzieherischen Maßnahmen, starken Medikamenten, so vergiftet von der minderwertigen Nahrung wie Fleisch und anderen niedrig schwingenden Lebensmitteln, dass ich langsam das Bewusstsein verlor.  

Und trotzdem war etwas in mir, das ich nicht verstand: Wenn ich eine Situation beobachtete, erschloss sich mir immer gleich das Gesamtbild der Entstehung und der Auswirkungen auf alle Beteiligten. Mit dieser Fähigkeit stand ich aber leider stets allein da, galt als hochsensibel und fühlte mich bei keinem Menschen wirklich angenommen - also begann ich mein wahres ich zu verstecken. 

Als ich 14 Jahre alt war, erstickte ich fast in meinem eigenen Zimmer, meine Krankheit war überdimensional geworden, ohne dass ich es gemerkt hatte. Trotz der Todesangst erlebte ich diese Situation bewusst. Sogar als ich ohnmächtig wurde, konnte ich genau beobachten, was vor sich ging. Schneller als üblich war menschliche Hilfe parat – meine Hausärztin und der Rettungswagen, die meine Mutter gerufen hatte, flogen förmlich herbei, um meinem Körper das zu geben, was Sauerstoff und Leben in ihn zurückbrachten.

Ab diesem Zeitpunkt beschloss ich, mich nicht mehr zu verstecken. Ich nahm mein Hellwissen als Teil meines Lebens an, setzte mich oft in Tagträume, die meine Visionen zuließen. Ich handelte nach meinen Eingebungen und erhöhte damit mein Bewusstsein. Stück für Stück, immer in eigener Verantwortung und eigenem Tempo – auch wenn es immer wieder durch die ständigen Medikamente und die Nahrung, die mein Körper nicht gut vertrug, herabgesetzt wurde. Ich bekam eine Ahnung, warum ich anders war als die anderen und warum ich mich nur mit einzelnen, hochschwingenden Menschen wohlfühlte, nicht aber in einer Gruppe.  

Da dies gerade als junger Mensch sehr verwirrend war, flüchtete ich so oft es ging aus der gewohnten Umgebung. Ich reiste sehr viel und lebte längere Zeit in Thailand, wo ich den Buddhismus und die ruhige Art der Thais kennen- und liebenlernte. Die Menschen begegneten mir in solch einer glücklichen lieben Art, sie teilten mit mir, obwohl sie wenig oder nichts besaßen. Diese Bedingungslosigkeit kannte ich von den westlichen Ländern Europas und den USA nicht. Nach einem Jahr in Thailand überlebte ich kaum einen Tag ohne Trauer, als ich nach Deutschland zurückgekehrt war. Das schnelle Leben der Äußerlichkeiten stand im krassen Gegensatz zu diesem wunderbar leichten und liebevollen Sein in Thailand. 

Wieder versuchte ich mich anzupassen, statt meine Erkenntnisse wirken zu lassen und wieder kam es für mich zu einem Zusammenbruch – diesmal war er nicht körperlich, sondern seelisch. Nach einigen geeigneten Maßnahmen, die ich für mich selbst beschloss, änderte ich mein Leben radikal und fand wieder zu meiner inneren Ruhe, den Visionen und dem Hellwissen zurück. Ich zog aus all dem eine Erkenntnis: Ich kann entweder mein Freund sein, oder mein schlimmster Feind. Indem ich zu verstecken versuchte, wer ich war, hatte ich nicht nur mir selbst geschadet, sondern auch allen Menschen in meiner Umgebung. 

Heute lebe ich als gesunde Frau ohne jegliche Krankheiten mit meinem Mann, meiner

13-jährigen Tochter und unserem kleinen Hund in einem Haus direkt am Waldrand in ruhiger Umgebung. Ich lebe in meinem höchsten Bewusstsein und darf endlich sein, wer ich bin und wer ich immer war! Weil ich es mir selbst erlaube.....